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Der Blick ins Leben – Malgruppe des smt nimmt an Kunstprojekt des Bistums Limburg und der frankfurter werkgemeinschaft e.v. teil

Die Malgruppe des smt freute sich sehr, an dem fwg-Projekt „Gestaltung einer Tür“ teilzunehmen! 

Mit dem Blick ins Leben überrascht die Tür einiger Teilnehmer der Malgruppe des Sozialwerk Main Taunus e.V.
Ein großes Auge, für das die Comic-Figur Shrek Modell gestanden hat, blickt einen direkt an. In der Mitte des Auges vermutet man zunächst ein Loch zum Durchgucken. Dies ist aber eine Täuschung: Dort hängt ein Spiegel. Beim Blick ins Leben erblickt der Betrachter sich selbst.

     

Melanie Attari, eine der Leiterinnen des Projekts erzählt, dass es der Gruppe wichtig war, eine Gemeinschaftsidee zu entwickeln. Es sollte ein Gemeinschaftsprodukt entstehen, in dem sich jeder Künstler aus der Gruppe wiederfinden kann. So zeigt die Tür ein großes Puzzle; die einzelnen Puzzleteile sind von den Künstlern unterschiedlich gestaltet. Die Idee zu dem Puzzle stammt von einem Teilnehmer.

Hände stehen für Gemeinschaft, es wird Trost gespendet, Kinder und Erwachsene sollen Menschlichkeit darstellen. Ein Puzzleteil zeigt verschiedene kulinarische Spezialitäten: Vom Halal Döner bis zur Currywurst soll in der Verschiedenheit der Speisen und Köstlichkeiten auch die Einheit der Menschen in der Religion vorgestellt werden. Es sind Szenen aus dem Leben, die die Tür vermitteln möchte.

Ein Puzzleteil steht für das Thema „ Wir sind alle Menschen, unabhängig von Behinderung, Religionszugehörigkeit oder Nationalität oder Sexualität“. Denn das Leben ist bunt und vielfältig. Doch neben den schönen Dingen im Leben wie ein Sonnenaufgang, das Meer, die Natur zeigt die Tür auch unangenehme Dinge im Leben wie beispielsweise Krieg.

  

Auch die Jahreszeiten sind auf den Seiten als beständiger Wechsel im Leben abgebildet. Im Winter wird von einer Hand ein Ei gehalten, das die Familie symbolisiert. Kreise sind Schutzsymbole. Auf der Frühling-Sommer-Seite schaukelt ein Schwein unter dem Baum der Erkenntnis. Es steht für die Europäische Union, die mit dem Krokodil (der militärisch-industrielle Komplex) spielt und trinkt. Der Betrachter sieht Tabletten und leere Flaschen.

„Leider konnten während der Kreativ-Phase im Sommer einige Teilnehmer aus persönlichen oder gesundheitlichen Gründen nicht mehr kommen. Dennoch wollten wir unsere Tür fertig stellen“, erläutert Melanie Attari. Nach der Ideen-Findung ist die Umsetzung und Gestaltung recht problemlos von statten gegangen.

Die Ausstellung läuft noch bis 10. November.

Seit über vierzig Jahren ist das Sozialwerk Main Taunus in der gemeindepsychiatrischen Versorgung in Frankfurt engagiert. Die Malgruppe beinhaltet das künstlerische und begleitende Malen. Dieses Angebot kann jeden Montag ab 13 Uhr im wöchentlichen Wechsel im Oberschelder Weg 6 besucht werden.